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2020-06-19

Die Rolle der Salzsäure im Magen

Obwohl es sich um eine starke Säure handelt, stellt die körpereigene Salzsäure bei einem normal funktionierenden Magen kein Problem dar, denn er ist mit einer zähen Schleimschicht ausgerüstet, die ihn schützt.
Außerdem setzen Zellen in der Magenschleimhaut einen Stoff (Bikarbonat) frei, der die Säure an der Schleimhautoberfläche unschädlich macht.

Die Salzsäure wird vom Körper benötigt, da dadurch die Nahrungsbestandteile, insbesondere Eiwiße, so verändert werden, dass ihre biologische Funktion zerstört wird. Sie sind dadurch besser verdaulich und können später in ihre kleineren Bestandteile (Peptide, Aminosäuren) zerlegt werden.

Und noch etwas:
Das Säure-Enzymgemisch wird erst dann abgegeben, wenn auch Verdauungsarbeit geleitet werden muss.
Dann kann sich der Magen bei einem Erwachsenen von 20 cm auf eine stattliche Länge von 30 cm dehnen und dabei eine Menge von 2,4 Liter aufnehmen.

In die Salzsäureproduktion vermindert oder gar nicht vorhanden  z. B. durch sogenannte “Magenschoner”, können Bakterien und Pilze die Reise durch den Magen überleben.
Allerdings erwarten sie auch im Dünndarf lebensfeindliche Bedingungen, denn hier werden normalerweise weitere Enzyme und Gallensäuren abgegeben.
Die Bauchspeicheldrüse arbeitet zusammen mit dem Magen.
Als “Startschuss” für die Enzymabgabe dient wiederum der saure Nahrungsbrei.

Übrigens:
Werden Eiweiße nur unvollständig verdaut, können diese den Darm und sogar das Immunsystem belasten.
Dies beeinflusst eine Allergiebereitschaft nachteilig.

Quelle: Laves Arzneimittel GmbH

Admin - 09:35:07 @

 

 

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