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2020-06-10

Intakte Schleimhäute für ein gesundes Immunsystem

Schleimhäute haben im menschlichen Organismus eine doppelte Funktion:
Sie müssen lebenswichtige Nährstoffe transportieren und
gleichzeitig das Eindringen von Erregern und Fremdstoffen verhindern.

Wird die Schleimhaut geschädigt, lassen Folgeprobleme nicht lange auf sich warten:
Der Körper ist anfällig für Erkrankungen, wie z.B.
- chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- immer wiederkehrende Blasenentzündungen
- entzündliche Atemwegserkrankungen
- Allergien oder
- eine geschwächte Immunabwehr.

Die Regeneration der Schleimhäute ist dann ein wichtiger Schritt zur Genesung.

Die Schleimhaut kleidet die unterschiedlichen Hohlorgane und Körperhöhlen des menschlichen Organismus
(z.B. des Atmungs-, Verdauungs-, Urogenitaltrakts sowie der Geschlechtsorgane) aus und schützt diesen <
so vor dem Eindringen von Krankheitserregern, Fremd- sowie Schadstoffen von außen.

Die Immunität der Schleimhaut ist jedoch anfällig und kann durch verschiedene Ursachen beeinträchtigt werden.
Dazu zählen
- umweltbedingte Belastungen (Pestizide, Schwermetalle, Nikotin, Alkohol, Elektrosmog)
- Medikamente (z.B. Aspirin, NSAR, Kortison, Antibiotika, Strahlen – und Chemotherapie)
- Lebensmittelunverträglichkeiten
- ungesunde Ernährung
- Stress (emotional und/oder körperlich)
- Bewegungsmangel und
- zu wenig Schlaf.

Sind die Schutzmechanismen der Schleimhaut gestört, wird der Organismus mit einer großen Erregermenge konfrontiert.
Geschädigte oder entzündete Schleimhautbereiche werden so schnell von Bakterien, Pollen, Viren, Allergenen
und anderen Fremd- und Schadstoffen durchdrungen.

In Folge können u.a. Allergien, Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder entzündlichen Atemwegserkrankungen auftreten.

Sind einzelne Schleimhautbereiche beschädigt, kann es im ganzen Organismus - und nicht nur im betroffenen Organ - zu einer herabgesetzten Immunabwehr kommen.

Störungen der Darmschleimhaut können zum Beispiel auch Erkrankungen anderer Organe nach sich ziehen und umgekehrt.

Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt

Die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt zählen, neben der Haut und der Tränenflüssigkeit, zu den wichtigsten Schutzschichten des Körpers.
Sie lassen sich unterscheiden in die:
- Magenschleimhaut (Magen)
- Dünndarmschleimhaut (Duodenum, Jejunum, Ileum)
- Dickdarmschleimhaut (Colon, Appendix vermiformis)

Zu den wichtigsten Funktionen der Magenschleimhaut gehören die Produktion von
-Magensäure
- Intrinsic Factor und
- Pepsinogen,
die alle wichtig für den Verdauungsprozess sind.

Auch einige Hormone werden von der Magenschleimhaut produziert.
Eine dicke Schleimschicht schützt den Magen vor der Magensäure.

Die zentrale Rolle der Darmschleimhaut

Die wichtigen Aufgaben der Darmschleimhaut sind die Resorption von Wasser und Nahrung mithilfe diverser Enzyme und Transportproteinen sowie die Immunabwehr.
Der Darm ist mit einer Oberfläche von rund 400 m2 nicht nur das größte Verdauungsorgan, sondern auch das größte Immunorgan, da sich fast 80 % aller Immunzellen im Darm befinden.

Im Rahmen der Immunabwehr hat der Darm eine wichtige Barrierefunktion.
Er sichert mit Hilfe der schützenden Darmflora, der schleimigen Mukusschicht und der Darmschleimhaut die Abgrenzung zwischen dem Darmlumen und dem Körperinnerem.

Die Darmschleimhaut bildet hierbei die Basis des darmassoziierten Immunsystems.
Die Mukusschicht lagert auf der Darmschleimhaut und enthält wichtige Antikörper (sekretorisches IgA).
Sind die Darmschleimhautzellen gesund, bilden sie eine geschlossene Einheit, auf der sich auch die Darmflora ansiedelt und die das Eindringen von unerwünschten Erregern verhindert.

Eine Schädigung der Darmschleimhautzellen kann zur Rückbildung der Schleimschicht führen.
Die wandständige Darmflora verliert dann die Möglichkeit, sich an den Ankerpunkten in der Schleimhaut anzuheften. Der Abwehrmechanismus ist gestört.
In Folge können nicht nur entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa entstehen. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Hautprobleme (Neurodermitis) können daraus resultieren.

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Quelle: www.laves-pharma.de

Admin - 08:07:55 @

 

 

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