heilpraktiker Praxis Diane schlederer in erlangen  

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2020-04-14

Chronisches Erschöpfungssyndrom

Das chronische Erschöpfungssyndrom tritt für den Betroffenen nicht plötzlich auf.

Über Jahre, oder auch Jahrzehnte, ist der Mensch bereits permanenten Stress ausgesetzt.

Welche Stressauslöser = Stressoren gibt es?

Diese werden in vier Gruppen eingeteilt:

- Physikalische Stressoren: z. B. Kälte, Hitze, Lärm, Abgase, Röntgenstrahlung, elektromagnetische Strahlung

- Biologische Stressoren: z. B. Krankheitserreger, Tumore, chronische Erkrankungen, Schlafmangel, exzessiver Sport

- Toxische Stressoren: z. B. Weichmacher, Alkoholkonsum, vitalstoffarme Ernährung, Schwermetalle, Pestizide

- Emotionale Stressoren: Mobbing, eigener Anspruch, Erwartungshaltung anderer, unterdrückte Emotionen, Leistungsdruck, Gefallen wollen, eigene Bedürfnisse zu gunsten der Bedürfnisse von anderen umgehen.

Die Erkrankungszeichen sind stark von dem Stadium abhängig, in dem sich der Patient aktuell befindet.

Insgesamt gibt es drei Stadien:

Stadium 1 - Phase des Stresses

In dieser Phase wird die Erschöpfung oft nicht empfunden, auch fühlen sich nur wenige der Betroffenen müde.

Wenn sie während dieser Zeit überhaupt den Weg in die Praxen finden

- fühlen sie sich gestresst

- klagen über viel Arbeit: “Ich habe viel um die Ohren.” - “Der Tag hat nicht genug Stunden, um alles Anstehende zu bewältigen!”

Körperliche Auswirkungen finden sich hier nur sehr begrenzt.

Untersuchungen in dieser Phase ergeben meist ein gesundes Herz, die Schilddrüsenhormone sind unauffällig und auch neurologisch  kann nichts festgestellt werden.

Mögliche Symptome in Stadium 1:

- Augenlidzucken

- Händezittern

- Herzrhythmusstörungen

- lautes/schnelles Sprechen

- gereizt und aufbrausend

- sich getrieben fühlen

Hier befindet sich das “Aktivitätshormon” bereits im Ungleichgewicht.

Ein darauf spezialisierter Heilpraktiker kann dies mittels einer Speichelprobe testen lassen und anschließend den Patienten individuell behandeln. Parallel werden auch die verantwortlichen Stressoren besprochen.

Werden die Symptome ignoriert, “rutscht” der Patient in das weiterführende Stadium:

Stadium 2 - Phase der Resistenz (Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegenüber äußeren Einwirkungen)

Die Symptome werden hier von Patient zu Patient unterschiedlich wahrgenommen, da diese sehr stark von dem Menschen und seinem Fühlen/Empfingen abhängig sind.

Einige reagieren gereizt oder aggressiv, andere weinerlich - abhängig davon, wie die Charaktere inidividuell unter Stress reagieren.

Generell kann man sagen, dass der Betroffene seinen Arbeitsalltag meist noch bewältigen kann, jedoch danach Müdigkeit und Schlappheit verspürt.

Mögliche Symptome in Stadium 2:
-
anfällig für Infekte

- Gewichtsveränderung

- Müdigkeit (Energieloch am Morgen)

- Stress wird schlechter geduldet

- Ein-/Durchschlafstörungen

- morgendliches Aufwachen, lange bevor der Wecker klingelt

- Verdauungsprobleme jeglicher Art

- Unterfunktion der Schilddrüse

- Muskelschmerzen

- unerfüllter Kinderwunsch

- Wechseljahresbeschwerden

Stadium 3 - Phase der Erschöpfung

Die Symptome werden auch hier von Patient zu Patient unterschiedlich wahrgenommen, da diese sehr stark von dem Menschen und seinem Fühlen/Empfingen abhängig sind.

Die meisten fühlen sich nur noch matt, müde, abgeschlagen, erschöpft und kraftlos.

Ein Teil versucht, den Alltag irgendwie zu bewältigen,  der andere bleibt im Bett, unfähig, den Tag irgenwie zu überstehen.

Mögliche Symptome in Stadium 3:

- Alle aus Phase 2

- “leerer Akku”

- Haarausfall

- Verstopfung

- Schwitzen

- Allergien

- Merkfähigkeits-/Konzentrationsstörungen

- Stimmungsschwankungen, Depressionen

- Haarausfall

- ständig wiederkehrende Infekte

- Unruhe

- Schwindel

- Herzklopfen

- Muskelschmerzen

- Appetitlosigkeit

- Vitamin- und Mineralmangel

Spätestens jetzt sollte der Betroffene reagieren, da die nächste Stufe die Nebenniereninsuffizienz darstellt und nur schwer umkehrbar ist.

Admin - 07:40:22 @

 

 

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