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2019-10-30

Zöliakie - Wenn Weizen krank macht

In etwa 1 % der deutschen Bevölkerung leidet an Zöliakie.

Die Betroffenen müssen glutenhaltige Getreide, wie Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen, Gerste und häufig auch Hafer, konsequent meiden, da sonst die Dünndarmschleimhaut geschädigt wird.

Die Erkrankung kann in jedem Alter ausbrechen - am häufigsten jedoch im Säuglingsalter und zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Symptome:
- Typisch: Übelkeit, Durchfall, Fettstühle, Blähungen
- Eisenmangelanämie
- Gewichtsabnahme
- Müdigkeit, Konzentrationsschwäche

Ernährung:
Eine lebenslange glutenfreie Ernährung ist angezeigt, damit sich die Darmschleimhaut regenerieren und ihre Funktion erfüllen kann.

Dies gilt auch, wenn der Patient subjektiv keine Beschwerden hat.

Auch sehr geringe Glutenmengen können die Darmzotten schädigen.
Wird die Diät eingehalten, verbessern sich die Symptome in der Regel nach wenigen Tagen.

Zöliakie, Weizenallergie, Gluten-/Weizensensitivität?
Weizenallergie und Glutensensitivität müssen von der Zöliakie abgegrenzt werden.

Bei der Weizenallergie handelt es sich nicht, wie bei der Zöliakie, um einen Autoimmunprozess, sondern um eine allergische Reaktion.
Auch finden sich bei der Gluten-/Weizensensitivität weder Autoantikörper noch schwerwiegende Dünndarmschleimhautschäden.
Vermutlich spielt hier nicht nur Gluten eine Rolle, sondern im Weizen vorkommende Proteine, die schon als Ursache des sogenannten Bäckerasthmas bekannt sind.

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Quelle: Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift, 2019; 6

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