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2020-02-15

Myofasziale Triggertherapie

Was ist das denn - Triggertherapie?

Dazu muss man wissen:

Was sind Triggerpunkte?
 
Die meisten Menschen haben noch nie von ihnen gehört, geschweige denn, Ihr Arzt spricht über sie…
Triggerpunkte!

Triggerpunkte sind kleine Knoten in der Muskulatur, die wiederum Schmerzen an anderen Stellen im Körper verursachen können.
Um diese verlagerten Schmerzen loszuwerden, muss die Ursache, also die Knötchen im Muskel, behandelt werden.
Die wahre und zumeist noch tieferliegende Ursache, dass Schmerzen überhaupt entstehen können, sind zumeist Überlastungen, Fehlbelastungen im Alltag oder im Allgemeinen viel zu wenig Bewegung!

Diese Art von Schmerzen werden oftmals als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet, was lediglich bedeutet, dass Schmerzen von Faszien und Muskeln ausgelöst werden.

Zum Beispiel bei Ischiasproblemen, Knie- und Leistenschmerzen, Schmerzen und Blockaden im Iliosakralgelenk (Kreuzweh), Chronische Achillessehnenschmerzen, Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentzündung und Schultersteife.
Aber auch Kopfschmerz und Migräne, Gefühlsstörungen in den Händen oder Füßen, Kiefergelenkssperre und -dysfunktionen, Ohrenschmerzen und langwierigen Heilungsverläufe nach Verletzungen oder Operationen.

Was sind Triggerpunkte im Detail?

Die Muskulatur und damit unsere Bewegungsabläufe, arbeiten durch ein konstantes An- und Entspannen. Der Nerv gibt den elektrischen Reiz an den Muskel, worauf dieser mit einer Kontraktion antwortet.

Ist die Tätigkeit verrichtet, erschlafft der Muskel wieder auf seinen Grundtonus (Tonus=Spannung).

Doch manchmal funktioniert dieses System nicht mehr ideal. Dann tritt die Entspannungsphase nicht mehr ein und die Muskelfasern bleiben im Halb-Acht-Modus.

Das führt zu den allseits bekannten Verspannungen, zu kleinen Knötchen, die aus zusammengezogenen Fasern bestehen. Das kann man sich wie bei einem dauerhaften kleinen Krampf vorstellen.

Eine recht unangenehme Vorstellung.

Diese Knötchen wiederum verkürzen dann die gesamte Muskulatur, sodass sie weniger elastisch ist, schlechter reagiert und zudem auch noch die Knochen oder Sehnen, an denen sie ansetzt, in eine ungewöhnliche Position ziehen.
Dadurch kann es zu einer Muskelverkürzung, Schmerzen und Irritationen kommen.

Der Körper aber bemerkt natürlich, dass in diesen Regionen etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und sendet Schmerzsignale aus.

Doch je nachdem, wie diese weitergeleitet werden, kann man den Schmerz direkt im Gebiet spüren oder er strahlt in andere, teilweise recht weit entfernte Sektoren aus.

Ein bekanntes Beispiel ist der Spannungskopfschmerz, der oftmals von Triggerpunkten im Nacken ausgelöst wird.

Was passiert wenn Triggerpunkte unbehandelt bleiben?

Werden die Triggerpunkte nicht behandelt, so werden nicht nur die Schmerzen stärker, sondern es kommt auch zu Schäden am Bewegungs- und Stützapparat.

Denn die verkürzte und schmerzhafte Muskulatur bringt Gelenke, Knochen und Sehnen in eine noch unnatürlichere und abweichendere Position, wodurch am Ende ein Teufelskreis mit oftmals fatalen Folgen entstehen kann, z. B. Kniegelenks-/Hüftarthrose.

Man beginnt mit der Zeit eine Schonhaltung einzunehmen, wodurch die Muskulatur noch stärker irritiert wird.
Die ständige Anspannung und falsche Bewegung führt im Laufe der Zeit zu schnelleren Abnutzungserscheinungen.
Zum Glück ist die Behandlung dieses Problems eigentlich denkbar einfach, denn der Betroffene braucht nur einen speziellen Therapeuten aufsuchen, der die myofasziale Triggertherapie erlernt hat.

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