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2020-01-12

Mikronährstoffmedizin

Was ist Mikronährstoffmedizin?

Die Mikronährstoffmedizin wird auch „Orthomolekularmedizin“ genannt.
Dieser Begriff wurde vom zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling geprägt.
„Ortho“ steht für „richtig“ oder „gut“ und „molekular“ für die „kleinsten Bausteine“.
Es ist also die „Medizin der richtigen kleinsten Bausteine“.

Von Linus Pauling stammt auch die folgende, vielfach zitierte Definition, die noch heute gültig ist:
„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Erkrankungen durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Im Klartext bedeutet dies: In der Mikronährstoffmedizin werden Stoffe eingesetzt, die in der Nahrung vorkommen oder in unserem Körper gebildet werden. 

Dazu gehören klassischerweise 
- Vitamine
- Mineralstoffe
- sekundäre Pflanzenstoffe
- essenzielle Fettsäuren
- Aminosäuren
- Enzyme (z. B. wie Bromelain oder Laktase)

Warum sind Mikronährstoffe so wichtig?
Vitamine und Mineralien haben unendlich viele Aufgaben in unserem Körper
- Sie schützen ihn in Form von Antioxidantien vor Eindringlingen wie Bakterien, Parasiten, Pilzen, Umweltgiften und vielem mehr (z. B. Vitamin C und E). Sie
- werden als Bausteine benutzt (z. B. Eisen bei der Blutbildung, Calcium für die Knochenbildung)
- stabilisieren unsere Nerven (z. B. B-Vitamine)
- sind an den meisten Körperfunktionen beteiligt (z. B. Vitamin K an der Blutgerinnung)
- sind an sämtlichen Stoffwechselprozessen beteiligt

Beispiele:

Chrom: Ohne diesen Mineralstoff könnte der Kohlenhydratstoffwechsel  nicht richtig ablaufen und die Regulation des Blutzuckers wäre gestört. 

Eisen: Von Eisenmangel sind insbesondere junge Frauen betroffen. Bei einer Unterversorgung wird der Sauerstofftransport im Körper gestört, so dass die Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden kann.

Jod: Für eine normale Schilddrüsenfunktion ist Jod unentbehrlich. 

Kalzium: Wie bereits erwähnt, ist Calcium ein wichtiger Baustein für Knochen und Zähne. 
Ein Mangel an Calcium kann deshalb zu Krämpfen führen. 

Selen: Selen besitzt antioxidative Fähigkeiten und verbessert die Qualität des Blutflusses. 

Zink: Zink übernimmt viele Funktionen im menschlichen Körper. Zum Beispiel spielt der Stoff eine bedeutende Rolle für unser Immunsystem. 

Vitamine: Vitamine übernehmen vielfältige Funktionen in unserem Körper. 
- Vitamin B1 stärkt Herz und Nieren,
- Vitamin C fördert das Immunsystem
- Vitamin H (eher bekannt als Biotin) ist wichtig für gesunde Haut, Haare und Nägel

Ist die Mikronährstoffmedizin wissenschaftlich oder esoterisch?
Die Mikronährstoffmedizin basiert auf einer hohen, stetig wachsenden Zahl an medizinischen Studien, die eindeutig Wirkungen belegen und damit eine sichere Grundlage für Therapie und Prävention bilden. 

Und das, obwohl es schwerer ist, Studien für Mikronährstoffe zu erstellen als für Medikamente: 
Medikamente nimmt man entweder ein oder nicht. 
Das macht es relativ einfach, eine Studie dafür zu erstellen. 
Mikronährstoffe hingegen werden meist schon über die Ernährung in unterschiedlichen Mengen aufgenommen. 
Dadurch sind auch die Speicher von Person zu Person unterschiedlich gut gefüllt. 

Zudem wirken viele Mikronährstoffe erst nach mehreren Wochen oder Monaten, sodass Studien über längere Zeiträume angesetzt werden müssen. Das erschwert Studien und macht sie teurer. 
Da es dennoch viele Studien mit klaren positiven Wirkungen gibt, zeigt, wie groß diese Wirkungen sind.

Hinzu kommen viele Wirkstoffe, bei denen Studien belegen, dass eine Wirkung wahrscheinlich ist, auch wenn sie nicht endgültig gesichert oder ganz klar ist, ob sie bei jeder Person eintritt. 
In solchen Fällen kann es einen Versuch wert sein, diese Mikronährstoffe einzusetzen und zu prüfen, ob sie im individuellen Fall helfen.

Admin - 17:51:29 @

 

 

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